Diese Lebensmittel helfen bei Muskelkater

Es ist echt unfair: Obwohl du beim Training alles gibst, wirst du dafür manchmal auch noch mit Schmerzen „belohnt“.

Früher dachte man, dass dein Körper beim Training zu viel Milchsäure produziert und deswegen die Muskeln brennen. Heute wissen wir: Das ist Quatsch. Deine Schmerzen haben diese zwei möglichen Ursachen:

1. mögliche Ursache: Du hast dich zu sehr belastet oder abrupt bewegt. Dadurch kommt es zu kleinen Mikrorissen in deinen Muskelfasern. Das heilt schnell von selbst.

2. mögliche Ursache: Verklebtes Fasziengewebe schränkt die Bewegungsfähigkeit deiner Muskeln ein und führt zu Schmerzen. Die Faszien, oder auch Bindegewebe, umschließen deine Muskeln und Bänder und helfen ihnen bei der Arbeit. Sie transportieren auch die Lymphflüssigkeit durch deine Gefäße. Wenn deine Muskeln sich verspannen, kann es sein, dass die Stoffe in den Lymphgefäßen nicht richtig abgebaut werden. Diese Stoffe verkleben dann das umliegende Fasziengewebe und du spürst das, was du als „Muskelkater“ kennst.

Um deine Faszien geschmeidig zu halten, brauchst du viel Vitamin B6 und Vitamin C, Calcium und Silicium und Omega-3-Fettsäuren.

Die perfekte 4er-Abwehrkette: Beerenobst, Brokkoli, Avocado/ Wildlachs und (Süß-) Kartoffeln – die halten deine Faszien geschmeidig und deine Muskeln können sich frei bewegen.

Außerdem solltest du täglich viel mineralstoffreiches Wasser oder damit gemischte Saftschorlen trinken – gerade an intensiven Trainingstagen dürfen es gerne ca. 3 Liter sein!