Mit Low Carb auf die Ersatzbank: Ohne Energie rollt kein Ball

Ernährungstrends wie „Low Carb“ machen auch vor Fußballern nicht halt. Aber mit dieser Ernährungsform regelmäßig 90 Minuten laufen, sprinten und Tore schießen könnte schwierig werden. Low Carb bedeutet nämlich „wenig Kohlenhydrate“. Wer sich also nach dem Low-Carb-Prinzip ernährt, verzichtet weitgehend auf Kohlenhydrate – zugunsten von MEHR Fett und Eiweiß.

Daher solltest du als Fußballer diese Ernährungsform besser meiden: Denn Kohlenhydrate sind quasi der Supertreibstoff, also die wichtigste Energiequelle, für deinen Körper! Ohne (Vollkorn-)Brot, Nudeln, Reis, Obst und ab und zu auch mal ein bisschen Zucker kriegst du einfach keine Kraft in die Beine!

Denn aus Fett z. B. kann dein Körper keine Sprintenergie wie aus Kohlenhydraten ziehen. Und wenn er Eiweiß als Treibstoffquelle nutzt, bedient er sich dafür als Erstes an deinem Muskelgewebe – was bedeuten würde, dass du trotz Beanspruchung sogar noch Muskulatur abbauen würdest. Das kannst du als aktiver Fußballer nun wirklich gar nicht gebrauchen!

Spätestens jetzt wird klar – ohne die Kraft der Kohlenhydrate kannst du eigentlich direkt in der Kabine bleiben: Der Leistungseinbruch ist vorprogrammiert, du fühlst dich schlapp, kannst deine Laufstrecken nicht bewältigen und bist außerdem auch infekt- und verletzungsanfälliger.

Die beste Ernährungspowertaktik für alle, die zuverlässig Tore schießen und Punkte machen wollen, beinhaltet also nicht nur Fleisch, Fisch und Co., sondern auf jeden Fall auch Nudeln, Reis, Haferflocken und Brot – eben von allem etwas!