Rote Karte für den Angstgegner Stress

Das Fußballerleben ist hart: Jedes Training, jedes Spiel ist eine echte Belastung für deinen Körper. Experten nennen das Trainingsstress. Antioxidantien können helfen, diesen Stress zu reduzieren. Antioxidantien sind Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe (z. B. dunkelrote Farbstoffe in Beeren), die unser Zellsystem schützen, Entzündungen hemmen und dich so z. B. auch vor Muskelkater bewahren. Allerdings ist eine Reduktion des Trainingsstresses gerade bei Profis oft nicht gewollt: Denn jeder Stress erfordert eine Anpassung des Körpers – und die wiederum kann dich auf ein höheres Leistungsniveau bringen.

 

 

Trotzdem sind Antioxidantien in vielen Fällen ein gutes Add-on für deine Ernährung nach extrem anstrengenden Trainingseinheiten, Spielen oder Turnieren – und auch bei anstrengenden Phasen in der Schule helfen dir die natürlichen Abwehrspieler aus Obst und Gemüse. Sie schützen deine Zellen nämlich vor dem Angriff von Sauerstoffradikalen und verkürzen so deine Regenerationszeit nach der Belastung.

 

Reich an Antioxidantien ist vor allem diese Mannschaft hier:

  • Frisches Obst, vor allem Johannisbeeren, Brombeeren, Kiwi, Orangen, Zitronen und Granatäpfel
  • Frisches Gemüse wie Paprika, Karotten, Brokkoli, Rote Bete und Spinat
  • Kalt gepresste Öle und Nüsse
  • Dunkle Schokolade mit mindestens 70 % Kakaoanteil oder Rohkakaopulver
  • Sprossen (z. B. Soja, Linsen)        
  • Kräuter und Gewürze (u. a. Kurkuma, Ingwer, Chili, Zimt, Knoblauch)

 

Noch ein kleiner Einwurf vom Spielfeldrand:
Antioxidantien können ihre gesundheitsfördernde Wirkung einzig und allein im Rahmen einer gemüse- und obstreichen Ernährung entfalten. Hier auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen, ist keine gute Taktik – denn in dieser Form ist ihre Wirkung nicht bewiesen!